Die Vermarktung der Taiga

Die Politische Ökologie der Nutzung von Nicht-Holz-Waldprodukten und Bodenschätzen in der Mongolei
 Buch
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ISBN-13:
9783515090377
Einband:
Buch
Erscheinungsdatum:
18.06.2007
Seiten:
435
Autor:
Jürgen Hartwig
Gewicht:
1194 g
Format:
246x177x30 mm
Serie:
143, Erdkundliches Wissen
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Rezension"[.] eine anspruchsvolle und ansprechende Fallanalyse der Politischen Ökologie. Wer sich über den Wandel des Mensch-Umwelt-Verhältnisses in der Mongolei informieren möchte, findet in dem vorliegenden, opulent gestalteten Band mit zahlreichen Karten, Diagrammen, Farbfotos und Tabellen reichlich Material und wird umfassend über die Problematik gegenwärtiger Transformations-, Marginalisierungs- und Degradationsprozesse im postsozialistischen Kontext aufgeklärt." "Die "Vermarktung der Taiga" ist ein lesenswertes Opus, das Einblicke in die Verfassung des mongolischen Staatswesens aus einer problemorientierten Perspektive mit einer Vielzahl von gut recherchierten und illustrierten Informationen bietet. Allein die Auswahl der aus unterschiedlichen Archiven und Quellen stammenden 90 Photographien, die Präsentation von 54 aussagekräftigen Abbildungen und die umfangreiche, zahlreiche Sprachen berücksichtigende Bibliographie dokumentieren, dass dem an der Mongolei interessierten Lesekreis eine empfehlenswerte Monographie anzuzeigen ist." "Die Lektüre der Arbeit von Hartwig ist allen wissenschaftlich sowie landeskundlich an der Mongolei Interessierten nachdrücklich zu empfehlen. Sie besticht nicht nur durch die hervorragende Aufarbeitung einer umfangreichen Mongolei bezogenen Literatur, sondern auch durch ihre sehr gute theoretische Einbettung und die ihr zugrunde liegenden fundierten empirischen Untersuchungen. [.] Zahlreiche seltene historische Schwarzweißbilder und farbige Fotos, Abbildungen und Karten erhöhen den Lesegenuss. Eine ausführliche deutsch- und englischsprachige Zusammenfassung verschaffen einen raschen Überblick über die inhaltlichen Schwerpunkte des Buches."
Am Beispiel der Nutzung und Vermarktung von Bodenschätzen und Nicht-Holz- Waldprodukten zeichnet diese Studie die Geschichte der Mensch-Umwelt Beziehungen in der Mongolei nach. Von der Zeit Chingis Khans über die mandschurische Herrschaft und den Sozialismus bis zur Gegenwart umfasst die Analyse einen Zeitraum von mehr als 800 Jahren. Den Schwerpunkt bilden die aktuellen Transformationsprozesse.