Volkssänger

Hans Moser, Karl Valentin, Anton Günther, Weiß Ferdl, Heinz Conrads, Carl Lorens, Johann Schrammel, Josef Koller, Edmund Guschelbauer, Roider Jackl, Welwel Zbarzer, Otto Peuschel, Paul Friedl, Erwin Günther, Hans Blädel, Antonie Mansfeld
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ISBN-13:
9781159335090
Einband:
Paperback
Erscheinungsdatum:
30.08.2011
Seiten:
44
Autor:
Quelle
Gewicht:
107 g
Format:
246x189x7 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Quelle: Wikipedia. Seiten: 43. Kapitel: Hans Moser, Karl Valentin, Anton Günther, Weiß Ferdl, Heinz Conrads, Carl Lorens, Johann Schrammel, Josef Koller, Edmund Guschelbauer, Roider Jackl, Welwel Zbarzer, Otto Peuschel, Paul Friedl, Erwin Günther, Hans Blädel, Antonie Mansfeld, Josef Modl, Richard Germer, Eliakum Zunser, Berl Broder, Bally Prell, Kurt Sowinetz, Johann Sioly, Georg Blädel, Josef Matras, Kathi Prechtl, Johann Fürst, Max Nacke, Krätzche, Leo Uhl, Franz Paul Fiebrich, Jakob Geis, Ellen Sander, Helmuth Stapff, Hans Marquardt, Edmund Wünsch, Karl Flemisch. Auszug: Anton Günther (* 5. Juni 1876 in Gottesgab, Böhmen; + 29. April 1937 ebenda) war der wohl bekannteste Volksdichter und Sänger des Erzgebirges und gilt als der Erfinder der Liedpostkarte. Als Sohn des Musterzeichners Johann Günther und dessen Frau Elisabeth verbrachte er seine Kindheit in Gottesgab (tschech. Bozí Dar). Da sein Vater ("Toler-Hans" genannt) durch Musizieren Geld zu seinem kargen Gehalt dazu verdiente, wurde auch Anton Günther schon früh an Gesang und Liedgut seiner Heimat herangeführt. Seine Schulbildung erhielt er in der Bürgerschule in St. Joachimsthal. Anton Günther war eines von sieben Kindern. Als er 12 Jahre alt war, starb seine Mutter. Der Vater heiratete erneut und es kam 1891 ein weiterer Sohn Namens Hans (+ 1982 in Dellach/Österreich) hinzu. Erste Liedpostkarte der Welt (erste und zweite Version)Nach seiner Lehre beim Lithografen Ed. Schmidt in Buchholz arbeitete er in Prag an der Hoflithographie-Anstalt, wo er als natur- und heimatverbundener junger Mann Heimweh bekam. Mit anderen Gottesgabern und böhmischen Erzgebirgern, die wie er in Prag lebten, traf er sich regelmäßig zum "Guttsgewer Obnd" (Gottesgaber Abend). Für eines dieser Prager Treffen, bei dem auch zur Gitarre Lieder aus der Heimat gesungen wurden, verfasste Anton Günther 1895 eines seiner bekanntesten Lieder, "Drham is' drham" (Daheim ist daheim). Die große Resonanz auf dieses Lied veranlasste ihn zu einer neuen Idee. Statt den Text zum Weitergeben und um ihn in die Heimat zu schicken immer wieder abzuschreiben, zeichnete er ihn 1895 auf Lithographie-Stein und ließ ihn als Postkarte drucken. Anton Günther 1921 vor seinem Haus mit LauteNach sechs Jahren in Prag kehrte Günther 1901 nach dem Tod seines Vaters in sein Elternhaus in Gottesgab zurück und musste sich um seine Familie und vor allem die Geschwister kümmern. Die geerbte kleine Landwirtschaft reichte nicht zum Unterhalt. Darum ergänzte Anton Günther seine Einkünfte ähnlich wie sein Vater mit Auftritten als Sänger und Musike